Das Kamel ist seit Jahrtausenden das wichtigste Transportmittel der Sahara. Für einen Reiter aus Europa ist es ein völlig neues Körpergefühl — und eines, das du nicht vergessen wirst.
**Das Kamel: Ein kurzer Überblick** In Ägypten findest du Dromedare (einhöckrig), nicht Baktrian-Kamele (zweihöckrig). Dromedare können wochenlang ohne Wasser auskommen — der Höcker speichert jedoch kein Wasser, sondern Fett als Energiereserve.
Kamele sind eigensinnige, intelligente Tiere. Sie können tatsächlich spucken — tun es aber hauptsächlich, wenn sie gestresst oder schlecht behandelt werden. Bei unserem Team passiert das nicht.
**Was passiert beim Aufsteigen?** Kamele legen sich zum Aufsteigen hin. Das ist ein holpriger Moment: erst geht das Hinterknie hoch, dann das Vorderknie. Halte dich am Sattelknauf fest. Der erste Aufstieg ist immer etwas wackelig.
**Wie fühlt sich der Ritt an?** Ein schaukelndes Wiegen — ganz anders als Pferde. Der Rhythmus ist gemächlich und gleichmäßig. Nach 10 Minuten gewöhnt man sich dran, nach 30 Minuten findet man es herrlich.
**Unsere Routen** *Kurze Route (1 Stunde):* Durch erste Dünen, kleiner Stopp mit Aussicht, Rückkehr. Ideal für Erstfahrer und Kinder. *Sonnenuntergangs-Route (2 Stunden):* Zu einem Aussichtspunkt mit perfektem Wüsten-Sonnenuntergang. Mit Beduinen-Tee am Ziel.
**Tipps für den Ritt** Lange Hose tragen (Sattelreibung), Wasser mitnehmen, Kamera griffbereit. Keine Sandalen — geschlossene Schuhe sind angenehmer.
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